Einfamilienhaus mit Blick auf den Ammersee.

Der Ammersee. Ein Hanggrundstück, ein vorgeschriebenes Baufeld. Grundlage des Entwurfs ist die Teilung des Baukörpers in eine schmale Nutzspange im Norden und eine Wohnspange im Süden. Gleichzeitig orientiert sich die Längenentwicklung von Ost nach West zum See hin. Auf den natürlichen Hangverlauf reagiert das Gebäude mittels dreier Ebenen, die jeweils um einen halben Meter abgestuft sind und so die unterschiedlichen Nutzungen vorgeben. Die Dachscheibe verbleibt auf einer Höhe, das staffelt die Räume in Höhe und Proportion gemäß der schönsten Sicht zum See hin. Diese wird selbst im östlich gelegenen Schlafzimmer mittels einer Wand aus Glas spürbar und optisch gefeiert.

 

Man erlebt die gesamte Länge des Hauses. Das Flachdach kragt in einer großzügigen Geste im Osten aus und bietet so eine Überdachung für den Eingang und PKW. Im Innenbereich unterstreicht ein durchgehendes Einbaumöbel die Aufteilung in Nord- und Südbereich. Gleichzeitig wird die Orientierung zum See und die Länge des Hauses unterstützt. Diverse Nutzungen und Stauräume sind dort integriert und ergeben möglichst viel Fläche und aufgeräumten Raum. Entsprechend der Lage in der Natur wurde Holz als Hauptbaustoff und Außenhaut für das Gebäude gewählt.